Koa Weibats koa Gschrei

von Reinhard Seibold

 

Ein frauengeschädigter Vermieter hat sein Haus zu einem günstigen Mietpreis an Leidensgenossen überlassen. So hat sich dort eine interessante Wohngemeinschaft gefunden, da ist einmal Heinz, der genug von seinen vier Frauen zu Hause hat und es sich hier gut gehen lässt, ohne einen Finger zu krümmen. Der coole Dieter war sieben Mal verheiratet und braucht nun erst mal Ruhe. Gottlieb, der aus seiner Firma von mehreren Frauen hinausgemobbt wurde, würde sich gerne in die täglich anfallende Arbeit einbringen, ist aber ein bisschen unbeholfen und so muss schließlich Erich, der in der WG seine verflossene Liebe aufarbeiten möchte, den Haushalt mehr oder weniger alleine schmeißen. Damit man körperlich nicht all zu sehr abbaut, ist zweimal wöchentlich Gymnastik unter der professionellen Anleitung von Albert angesagt. Als Albert für ein halbes Jahr ins Ausland geht, schickt er seine Kollegin Toni und damit kommen echte Probleme ins Haus, denn laut Mietvertrag darf sich keine Frau in der Wohngemeinschaft aufhalten. Zunächst geht alles gut, denn der Vermieter ist alt und hat sich schon lange nicht mehr sehen lassen. Als er aber stirbt, wird das Haus von einer seltsamen Erbengemeinschaft übernommen. Diese besteht aus Emma, einer bestimmenden Emanze, aus der arroganten und modebewussten Doris sowie aus der bigottisch und altmodischen Jutta. Diese Damen haben mit dem Häuschen ganz andere Ziele als die Beherbergung einer frustrierten Männergesellschaft. Und so entwickelt sich ganz schnell ein Geschlechterkampf, bei dem die Fetzen fliegen.

 

Mitspieler: Reinhard Seibold, Helga Seibold, Stuzi Weigslberger, Renate Polz, Daniela Baumeister, Babsi Hoiss, Thomas Schollerer, Thomas Hofmann und Richard Pflügler

 

Regie: Harald Langer 

 

 

                   Spende von 1.500 Euro an die Hospizgruppe Freising